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„Tod im Stasiknast. Warum starb Matthias Domaschk“

Juli 30 @ 16:00 - 17:00

- Eintritt frei

30. Juli, 16:00 Uhr

Der 1957 geborene Matthias Domaschk engagierte sich zunächst ab 1972 in der Jungen Gemeinde Jena. Dort bildeten die Jugendlichen Lesekreise, bei denen Dissidenten ihre Texte vortrugen. Domaschk war Teil einer unangepassten Jugendszene, die von der DDR als staatsfeindlich betrachtet, beobachtet und verfolgt wurde. Als Matthias Domaschk sich an den Protestaktionen gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns beteiligte und Unterschriftenlisten gegen die Ausbürgerung weiterleitete, wurde er das das erste Mal verhaftet und von der Staatssicherheit verhört. 1977 organisierte Domaschk auch Hilfsaktionen für inhaftierte Mitglieder von Jenaer Oppositionsgruppen. 1981, nach seinem Wehrdienst bei der NVA, wurde Domaschk auf dem Weg nach Berlin zusammen mit dem Oppositionellen Peter Rösch verhaftet. Domaschk wurden heimliche Kontakte zur Charta 77 in der CSSR vorgeworfen. Rösch und Domaschk kamen in die MfS-Haftanstalt nach Gera. Rösch wurde tags darauf freigelassen. Den Eltern Domaschks wurde dagegen mitgeteilt, Matthias hätte sich erhängt. Die genauen Umstände blieben ungeklärt.
von Andreas K. Richter und Tom Franke, 2006, 30 Minuten
Aufführung in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Details

Datum:
Juli 30
Zeit:
16:00 - 17:00
Eintritt:
Eintritt frei
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

DenkmalWerkstatt, Hansahaus Leipzig
Grimmaische Straße 13-15
Leipzig, 04109
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Datum:
Juli 30
Zeit:
16:00 - 17:00
Eintritt:
Eintritt frei
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DenkmalWerkstatt, Hansahaus Leipzig
Grimmaische Straße 13-15
Leipzig, 04109
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